XING-Gruppe: Du kommst hier nicht rein … oder doch?

XING-Gruppenbeitritt

Gruppenmoderator: In geschlossenen XING-Gruppen entscheidet der Moderator über den Beitritt von Interessenten

Die vielen Gruppen auf XING versprechen bei richtiger Nutzung einen großen Mehrwert. Von diesen Gruppen gibt es sehr viele, die sich in Anzahl der Mitglieder, fachlicher Ausrichtung und Aktivität unterscheiden. Einen Überblick und eine Suchmöglichkeit findet man unter www.xing.com/communities.

Je nach Zielsetzung und Intention der Gruppengründerinnen und Gruppengründer sind die diese offen oder geschlossen. Man erkennt dies immer am kleinen Schlosssymbol neben dem Gruppennamen und der Gruppenbeschreibung. Bei offenen XING-Gruppen kann jeder den Beitritt beantragen und wird damit automatisch Mitglied. Bei geschlossenen landen die Interessenten erstmal in einer Warteschleife und die Moderatoren entscheiden über den Einlass. Die Ansicht der Moderatoren sieht dabei wie folgt aus:

Beitrittsanfragen

1. Statussymbol für eine geschlossene Gruppe / 2. Die Warteschlange der Beitrittsanfragen / 3. Zusage oder Absage für den Beitritt / 4. Option zur Kategorisierung

Rein oder aus?

Die Interessenten werden bei der Beantragung zum Gruppenbeitritt aufgefordert einen kleinen Begründungstext zu schreiben. Wenn dies erfolgt ist, dann können die Moderatoren diesen Text sehen und ihn als Entscheidungsgrundlage nutzen. Fehlt dieser oder man braucht weitere Informationen, so kann man durch einen Klick auf Namen oder Bild das XING-Profil besuchen. Später kann man durch das Klicken auf eines der entsprechenden Symbole ( oben – Nummer 3 ) ganz einfach über Einlass oder Absage entschieden.

Um innerhalb der Gruppe einen besseren Überblick zu behalten, ist es sinnvoll – ähnlich wie im XING-Adressbuch – dabei mit Begriffen auch Kategorien ( oben – Nummer 4 ) zu vergeben. Diese sind für das gesamte Moderatorenteam sichtbar und helfen später bei der Organisation und Ansprache der Gruppenmitglieder z.B. bei Eventeinladungen. Die Änderung oder Vergabe von alten oder neuen Kategoriebegriffen ist jederzeit möglich über das Mitgliederverzeichnis der Gruppe.

Mit der Überarbeitung der Gruppen im letzten Jahr hat XING viele neue Möglichkeiten geschaffen, aber auch bewährte Funktionen abgeschaltet. Seit dieser Woche ist allerdings eine alte Bekannte zurück, die ich sehnlichst vermisst habe: Die Einlasskontrolle mit Textzusage und Textabsage. Deren Abschaffung hat zu viel Kritik seitens der alteingesessenen Gruppenmoderatoren geführt, da deren Arbeit dadurch schwieriger wurde. Es war nur mit viel Mehraufwand und z.B. dem Versenden von XING-Nachrichten möglich, Absagen zu begründen oder neue Mitglieder zu begrüßen.

Ab sofort ist es möglich direkt nach dem Klick auf die Symbole zur Absage oder Beitritt ( oben – Nummer 3 ) einen kleinen Text zu verschicken. Ein bewährter Text kann dabei auch als Standard gespeichert und später wieder verwendet werden.

Mit einem individuellen oder standardisierten Text  kann geantwortet werden.

Mit einem individuellen oder standardisierten Text kann geantwortet werden.

FAZIT

Ich finde diese wieder eingeführte Funktion klasse. Bei der Moderation meiner geschlossen Gruppen ist diese sehr hilfreich und erspart Missverständnisse oder Verstimmungen. Obwohl es eine ausführliche Beschreibung der Mitgliedschaftsbedingungen meiner Gruppen gibt, erhalte ich oft Anfragen von Personen, die ich aufgrund der fehlenden Passung ablehnen muss. Mit der neuen Textfunktion kann ich hier eine Begründung liefern und um Verständnis werben. Das ist höflich und gehört sich so.

Weiterhin kann ich den erwünschten neuen Gruppenmitgliedern eine Grußbotschaft zukommen lassen und Sie auf die Spielregeln und Angebote der Gruppe hinweisen. Auch das ist höflich und notwendig.

Meine re:publica15 – Zukunft entdecken und offline netzwerken

MARCUS JOHN HENRY BROWN

In diesem Blogpost geht es diesmal nicht um XING, sondern meinen Besuch bei der re:publica 2015. Hier war ich vom 05. – 07. Mai 2015 in Berlin und konnte viele nette Menschen (wieder-)treffen und interessanten Vorträgen lauschen. Insgesamt war es erst mein zweiter Besuch auf einer re:publica, wird aber hoffentlich nicht der letzte sein!

Was ist die re:publica überhaupt?

Die re:publica in wenigen Worten zu erklären ist gar nicht so einfach, aber ich versuche es trotzdem in den nächsten Zeilen: Die re:publica 2015 ist die größte Konferenz in Europa für Internet- und Gesellschaftsthemen die jedes Jahr in Berlin in der Station 1 stattfindet.  An 3 Tagen werden in Vorträgen und Workshops verschiedenste Themenfelder behandelt, von Medien und Kultur über Politik und Technik bis hin zu Entertainment.

Das diesjährige Motto lautete “Finding Europe” und entsprechend gab es eine große Anzahl von Veranstaltungen zu europäischen Thema. Die meisten Vorträge und Diskussionsrunden wurden zusätzlich als Audio- oder Videostream live ins Netz übertragen und konnten auf diese Weise weltweit verfolgt werden. Den über 6.000 Besuchern vor Ort standen diesmal mehr als 450 Rednerinnen und Redner aus verschiedenen Ländern und unterschiedlichsten Bereichen gegenüber. Das gesamte Programm zum Nachlesen findet man hier.

Meine Sessions – Meine Tweets

Das Angebot an interessanten Veranstaltung war riesig und man hatte immer die Qual der Wahl. In der Regel schaffte man jeden Tag immer zu wenig. Ich bin deshalb sehr froh, dass es die meisten Angebot als Video im entsprechenden YouTube-Kanal der re:publica zum nachgucken gibt. Die besten der von mir besuchten Sessions habe ich in der folgenden Auflistung zusammengestellt, kommentiert und mit meinen Tweets angereichert.

1) SCHWARMDUMMHEIT! von GUNTER DUECK

Meine aktuelle Liebling-Session: Gunther Dueck erklärte unterhaltsam die Auswirkungen von Dummheit auf die Gesellschaft und vor allem auf die moderne Arbeitswelt. Dabei ist es besonders interessant, dass die Dummheit mit den vielen Beteiligten eher wächst und wir im Schwarm nicht immer intelligent handeln. Vor allem die BWLer bekamen von Dueck den Spiegel hingehalten und werden mit mathematischen Formeln bloßgestellt.

Mehr unter: https://re-publica.de/session/schwarmdummheit


2) BLUE DOT MISSION – SECHS MONATE LEBEN UND ARBEITEN AUF DER ISS von ALEXANDER GERST

Ein echter Astronaut, Alexander Gerst aka @Astro_Alex, berichtete von seinen Erlebnissen auf der ISS. Da hing das Publikum an den Lippen und so mancher kramte wieder seinen Kindheitstraum heraus und fragte sich “Warum bin ich bloß kein Astronaut geworden?”. Mir ging es auf jeden Fall so. Die Session bot eindrucksvolle Bilder und zeigte, warum Alexander Gerst momentan einer der wichtigsten Botschafter in Deutschland für Wissenschaft & Technik ist.

Mehr unter: https://re-publica.de/session/blue-dot-mission-sechs-monate-leben-und-arbeiten-auf-iss


3) IS OUR ONLINE FUTURE WORTH SACRIFICING OUR PRIVACY AND SECURITY? von MIKKO HYPPONEN

Mikko Hypponen ist ein finnischer Experte für Datensicherheit und Cybercrime. Ich kannte ihn schon von diversen TED-Talks und wollte ihn deshalb unbedingt live sehen. Ich wurde nicht enttäuscht und konnte viel über Datenschutz lernen und habe wieder zahlreiche Denkanstösse für mein eigenes Online-Verhalten bekommen. Und ich habe gelernt, dass ich jünger als das Internet bin.

Mehr unter: https://re-publica.de/session/our-online-future-worth-sacrificing-our-privacy-and-security


4) DIE KAPUTTE POLITISCHE DEBATTE: WIE DAS INTERNET TEIL DES PROBLEMS UND TEIL DER LÖSUNG IST von INGRID BRODNIG

Die österreichische Rednerin gab einen guten Einblick in den Zusammenhang von Offline-Bewegungen wie Pegida und Online-Netzwerken wie Facebook. Das Internet zeigt in diesem konkreten Fall seine Schwächen und Stärken zugleich: Dumme können es für die Organisation von dummen Bewegungen nutzen und zugleich können Intelligente diese damit bloßstellen. Ich werde mir auf jeden Fall Blog und Buch von Ingrid Brodnig “Der unsichtbare Mensch. Wie die Anonymität im Internet unsere Gesellschaft verändert” einmal genauer anschauen.

Mehr unter: https://re-publica.de/session/kaputte-politische-debatte-internet-teil-des-problems-und-teil-loesung


5) DIE ABSCHAFFUNG DER WAHRHEIT von FRIEDEMANN KARIG

Diese Session war eine erfrischende Tour d’Horizon durch die Verbreitung von Unwahrheiten und Verschwörungstheorien im Internet. Gespickt mit deprimierenden Erkenntnissen einerseits und mit erfrischenden Appellen andererseits. Auf jeden Fall amüsant und sehenswert.

Mehr unter: https://re-publica.de/session/abschaffung-wahrheit


Meine Fotos & weitere Videos

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Videos der Sessions findet man auch in meiner YouTube-Playlist .

XING-Kontakte exportieren … für alle Fälle

XING-Offline-Backup

So nützlich wie XING als digitales Adressbuch für die eigenen Kontakte ist, so vorsichtig sollte man mit diesen umgehen. Dazu gehört auch, dass man sich eine Kopie der Daten auf dem eigenen Rechner erstellt. Spätestens wenn die Internetverbindung nicht vorhanden ist oder man die Mitgliedschaft bei XING aufkündigt, wird man diese Sicherheitskopie zu schätzen wissen. Als einfache Möglichkeiten bieten sich dazu zwei Werkzeuge an, die man auf XING kostenfrei herunterladen kann.

Windows: Outlook-Connector

Mit dem kostenlosen XING Outlook Connector kann man die eigenen XING-Kontakte immer direkt in Outlook importieren und mit den vorhandenen Adressen abgleichen. Für alle Microsoft-Freunde sollte dieses Werkzeug erste Wahl sein, da es von XING entwickelt und regelmäßig an Veränderungen an der Plattform angepasst wird. Link: https://outlook.xing.com

Mac OS: Cobook

Der Abgleich eines Outlook-Adressbuchs mit Kontakten aus XING ist in der Mac-Version noch nicht möglich. Den XING Outlook Connector gibt es deshalb nicht. Eine Alternative zur Nutzung der offiziellen XING-Schnittstelle ist Cobook. Diese Software ist kostenfrei und gleicht die XING-Kontakte und deren Aktivitäten schnell und einfach mit dem Mac-Adressbuch ab. Link: https://cobook.co/

vCard Download

Als Alternative zum Einsatz ohne Werkzeuge gibt es auf XING auch immer die Möglichkeit die Daten einzelner Kontakte als vCards herunterzuladen und in beliebige Anwendungen zu integrieren. Die vCard des Kontaktes findet man entweder im XING-Adressbuch (siehe Grafik – unten) oder im Profil des jeweiligen Kontaktes durch Klick auf “Kontaktdaten”. Natürlich erhält man nur die Daten zum Herunterladen angeboten, die von der jeweiligen Person auch freigegeben wurden. Nutzt man die XING-App auf Mobilgeräten geht das sogar noch einfacher. Hier kann man mit wenigen Schritten das Adressbuch des Smartphones direkt mit XING abgleichen und ergänzen. Mehr Informationen zu den Apps und die Möglichkeit zum Download finden Sie hier: https://www.xing.com/mobile

XING-Visitenkarten

FAZIT

Eine Sicherheitskopie der XING-Kontakte auf eigenen Geräten und zur Offline-Nutzung ist auf jeden Fall empfehlenswert. In der Regel ist dies auch ohne Kosten und kaum Aufwand realisierbar. Die Nutzung von kostenpflichtigen Werkzeugen ist in der Regel nicht notwendig und wenn, dann nur bei offizieller Freigabe von XING empfehlenswert.

Das XING-Portfolio zur professionellen Selbstdarstellung

XING Portfolio
Mehr Möglichkeiten zur professionellen Selbstdarstellung

XING ist als Business-Netzwerk in Deutschland Marktführer und bietet vor allem Möglichkeiten berufliche Erfahrungen und Qualifikationen öffentlich im Internet darzustellen. Neben der Nutzung für Gruppen und Events steht vor allem das XING-Personenprofil im Vordergrund.

Mit der Einführung eines neuen Profils im letzten Jahr gab es zahlreiche Änderungen für die XING-Mitglieder. Neben einer Umstellung des Gesamtlayouts wurden vollkommen auch neue Nutzungsmöglichkeiten geschaffen. Eine dieser neuen Möglichkeiten ist das XING-Portfolio, welches genutzt werden kann, um mit Bildern, Texten und Dokumenten die eigenen Stärken und Kompetenzen zu verdeutlichen.  Besonders erfreulich ist es, dass auch XING-Nutzer mit der kostenfreien Basismitgliedschaft dieses Werkzeug eingeschränkt nutzen können. Folgende Limitierungen der Module gelten für das Portfolio:

  • Basis-Mitglieder: 3 Module Foto/PDF-Dokument + 1 Textfeld + 1 Video
  • Premium-Mitglieder: 30 Module Foto/Video/PDF-Dokument + unendliche viele Textfelder

Anzeige des Portfolio

In der Voreinstellung ist das Portfolio ausgeschaltet. Durch eine Freischaltung in der Profileinstellung ( à Zahnrad-Icon – linker Rand) kann unter dem Reiter „Privatsphäre“ die Sichtbarkeit des Portfolios auf die folgenden Optionen gestellt werden:

  • Niemand
  • Nur meine Kontakte
  • Nur Recruiter und direkte Kontakte
  • Nur Recruiter
  • Alle Mitglieder

Zusätzlich ist es möglich, durch ein Häkchen das Portfolio als Erstes für Profilbesucher anzuzeigen. Standardmäßig werden hier die Profildetails mit  dem Lebenslauf und der Berufserfahrung angezeigt.

Gestaltung des Portfolio

Das Portfolio des XING-Profils kann dazu genutzt werden, eigene Qualifikationen und Arbeitsproben mit Texten, Videos, Bildern und PDF-Dokumenten umfangreich zu präsentieren. Diese werden als quadratische Module vergleichbar den Kacheln von Windows dargestellt. Nach der Erstellung können diese frei verschoben und immer wieder neu positioniert werden. Bei den Bildern ist es zudem möglich die Größe in zwei Stufen zu verändern. Mit folgenden Schritten kann man die ersten Inhalte für die eigene Portfolio-Seite erstellen:

1. Im Portfolio oben auf den Button “Etwas hinzufügen” klicken und dann auswählen, ob man ein Textfeld, ein Bild, ein Video oder ein PDF-Dokument  hinzufügen möchten.

Auswahl Portfolio

2. Textfeld: Hier kann man eine Überschrift und einen kleinen Text einfügen. In diesem ist es möglich durch die Verwendung von bestimmten Zeichen fett, kursiv, in Listen, in nummerierten Listen oder mit Link zu schreiben. Zur genauen Anleitung einfach auf das kleine „i“ neben Beschreibung klicken. Das Textfeld kann auch später noch bearbeitet und verschoben werden.

3. Bild: Hier können Bilder der Formate JPG, PNG und BMP mit einer Größe bis zu 5 MB hochgeladen werden. Nach dem Klick auf “Bild hochladen” öffnet sich ein Fenster zur Auswahl der gewünschten Datei auf dem Computer. Nach dem Upload sieht man das Bild und kann mit der Maus den quadratischen Bildausschnitt bestimmen. Im nächsten Schritt ist es möglich optional noch eine Bildüberschrift und -beschreibung zu hinterlegen. Im Text hat man die gleichen Möglichkeiten wie bei den Textmodulen und kann fett. Kursiv, Listen und Links nutzen. Zur genauen Anleitung einfach auf das kleine „i“ im schwarzen Kasten klicken Durch “Speichern” wird das Foto dann auf der Portfolio-Seite angezeigt. Die Bildmodule können später einfach mit gedrückter Maustaste auf die gewünschte Position verschoben werden. Wenn man mit der Maus über ein Modul fährt erscheint oben rechts ein Pfeil. Durch Anklicken erscheinen die Optionen „Bearbeiten“, „Löschen“ und „Vergrößern“ bzw. „Verkleinern“.

4. PDF-Dokument: Durch die Auswahl “PDF hochladen” öffnet sich ein Fenster und man kann auf dem eigenen Computer die gewünschte Datei auswählen. Diese darf allerdings nicht größer als 5 MB sein. Die PDF-Module können jederzeit mit gedrückter Maustaste auf eine andere Position verschoben und wieder entfernt werden.

 5. Video: Seit kurzem kann man in eigenem Portfolio auch Videos einbinden, indem man Links der Videoportale YouTube oder Vimeo kopiert. Insgesamt kann man auf diese Weise bis zu 15 Videos nutzen und diese Felder ähnlich wie Bilder im Klein- oder Großformat darstellen.Durch Klick auf das Portffolio-Feld öffnet sich ein Fenster mit Überschrift, Kurzbeschreibung und das Abspiel-Plugin der ausgewählten Videoplattform.

Der Wert des Portfolio

Durch ein gefülltes Portfolio kann man sich selbst besser und professioneller darstellen. Es ist möglich kreative Akzente zu setzen und sich den Besuchern attraktiver als beispielsweise nur mit einem Lebenslauf zu präsentieren. Durch Fotos und Videos können bestimmte Berufsgruppen mehr über die eigene Arbeit aussagen als durch einen Lebenslauf und Stichworte. Durch den PDF-Upload kann man den XING-Profilbesuchern einen Lebenslauf in druckbarer Form oder einen Katalog der eigenen Produkte anbieten. 

Einen weiteren Vorteil bietet ein mit Text gefülltes Portfolio außerdem in Hinblick auf die Sichtbarkeit in XING. Die interne Mitgliedersuche von XING greift bei der Ergebnisanzeige auf das ganze Profil des Mitgliedes und im Besonderen auf das Portfolio zurück. Wer hier viele passende Schlüsselbegriffe gesetzt hat, taucht in Suchanfragen an einer höheren Position auf und erhöht die Wahrscheinlichkeit der Entdeckung. Ist das eigene XING-Profil für Suchmaschinen freigeschaltet ( Menüpunkt: Einstellungen mit Reiter: Privatsphäre), ist dieser Vorteil zum Beispiel auch auf die Auffindbarkeit im Google-Suchergebnis  übertragbar.

Mein Fazit: Wer viel zu bieten hat und im Internet gefunden werden möchte, sollte sich die Möglichkeit des XING-Portfolio auf jeden Fall einmal anschauen. Viele Anregungen für die eigene Gestaltung findet man dabei in den Profilen anderer Mitglieder.

Wo kann man auf XING Geld ausgeben?

Arten der XING-Mitgliedschaft

XING bietet den Mitgliedern viele Möglichkeiten für Netzwerken, Marketing und Karriereförderung. Umso größer allerdings der Nutzen und Funktionsumfang des jeweiligen Angebotes, umso mehr lässt sich das XING auch bezahlen. Weil man mit der Zeit leicht den Überblick über die verschiedenen Dienstleistungen und Kosten verlieren kann, habe ich diese in meinem Blogpost einmal aufgelistet, kurz kommentiert und verlinkt. Aufgeführt habe ich dabei auch die Angebote des XING-Tochterunternehmens kununu und von XING-Events (ehemals amiando). Die Preise sind dabei fast immer abhängig von Dauer, Anzahl und Unternehmensdaten. Bei Jahresverträgen oder Paketen erhält man oft großzügige Ermäßigungen.

Die im Blogbeitrag genannten Preise sind ohne Gewähr! Die aktuellen Zahlen findet man unter den Links oder kann diese beim XING-Kundenservice erfragen.

Kosten-XING
Angebot für Personen:
  • Basis-Mitgliedschaft (kostenfrei): Diese Mitgliedschaft ist ausreichend zum Netzwerken und zur persönlichen Kontaktpflege. Weiterhin kann man sich selbst mit seinen Qualifikationen und Angeboten präsentieren.
  • Premium-Mitgliedschaft (kostenpflichtig): Diese Mitgliedschaft wird benötigt für professionelles Netzwerken und Selbstmarketing mit XING. Man hat mehr Möglichkeiten im persönlichen Portfolio und kann ungehindert Nachrichten verschicken und andere Profile besuchen. Als Bonus gibt es das Vorteilsprogramm von XING mit Angeboten und Ermäßigungen von anderen Unternehmen z.B. HRS-Hotelportal oder Sixt-Autovermietung.
  • ProJobs-Mitgliedschaft (kostenpflichtig): Dieses Angebot ist relativ neu und bietet dem Jobsuchenden mehr Optionen sich aktiv finden zu lassen und mehr Angebote zu erhalten.
Angebote für Unternehmen
  • Unternehmensprofil (kostenfrei): Diese Mitgliedschaft entsteht automatisch mit der Anmeldung einer bestimmten Anzahl von Unternehmensmitarbeitern auf XING. Die Nennung des Unternehmensnamen im XING-Profil erzeugt diese Art der Mitgliedschaft, die ein Unternehmensverantwortlicher später auch mit Logo und Text befüllen kann. Die Möglichkeiten der Unternehmenspräsentation sind eingeschränkt, können aber für den Anfang genügen z.B. Kontaktdaten, Unternehmensbeschreibung, Newsletter.
  • Employer Branding Profil inkl. kununu (kostenpflichtig): Diese Mitgliedschaft kosten je nach Unternehmensgröße und bietet dafür aber auch eine Vielzahl von Gestaltungsmöglichkeiten, z.B. Fotos, Videos, Downloads. Im Unternehmensprofil erfolgt automatisch eine Verknüpfung und Darstellung eines kununu-Bewertungsprofils. Je nach Bewertungen und Notengebung kann das vorteilhaft sein bei der Ansprache von Bewerbern und Geschäftspartnern.
  • XING Talent Manager (XTM) (kostenpflichtig): Dieses Werkzeug eignet sich besonders für Unternehmen, die regelmäßig neue Mitarbeiter in großer Anzahl suchen. Durch die verbesserten Suchoptionen und die Möglichkeit Rekrutierungsprojekte anzulegen, kann man auch im Team die Datenbank von XING gezielter durchsuchen.
  • Ausbildungsprofil auf kununu (kostenpflichtig): Dieses Profil ist eine kostengünstige Variante zum Employer Branding Profil und soll gezielt Auszubildende ansprechen. Je nach Bedarf des Unternehmens ist diese zu wählen und hilft bei der Ansprache von Auszubildenden.
  • Reputationsmanager auf kununu (kostenpflichtig): Diese Dienstleistung soll Unternehmen helfen, deren Bewertungen und Noten auf kununu eher negativ sind wieder in einen positiven Bereich zu kommen. Es geht dabei aber nicht um das Verfälschen oder Löschen von Bewertungen, sondern eher das verbesserte Präsentieren der eigenen Vorzüge und das richtige Reagieren auf schwierige Postings.
Anzeigen
  • Werbeanzeige / Anzeigenschaltung (kostenpflichtig): Es ist möglich gezielt Werbung in den XING-Profilen zu schalten. Die Anzeigen erfolgen allerdings größtenteils in den Profilen der kostenfreien Basis-Mitglieder.
  • Stellenanzeige (kostenpflichtig): Hier ist es möglich eigene Stellenangebote gezielter in den XING-Profilen geeigneter Kandidaten zu platzieren.
Weitere Möglichkeiten
  • XING-Events bewerben / Ticketing-Service (kostenpflichtig): Dieses Werkzeug ermöglicht die Abwicklung eines Teils der Organisation von Veranstaltungen. Gegen eine Gebühr ist es so möglich Tickets zu verkaufen und auch Teiles des Online Marketing abzuwickeln. Die Teilnehmer erhalten automatisch Zahlungsnachweise und der Veranstalter einigermaßen gesichert sein Geld.
  • XING-Projekte plus (kostenpflichtig): Hier können eigene Dienstleistungen ausgeschrieben und auf den Markt gebracht werden. Dieser Bereich befindet sich noch im Anfangsstadium.